Neid muss man sich erarbeiten, Mitleid gibts umsonst!

Neid ist ein Gefühl, das jeder kennt. Die einen mehr, die anderen weniger.


In Befragungen zeigt sich, dass die meisten Menschen auf Leute neidisch sind, die sie kennen. Nur gerade 10 % missgönnen Prominenten, bzw. Fremden ihr Vermögen und ihren Erfolg. Ist das nicht verrückt? Menschen sehen lieber Fremde im Glück als die eigenen Freunde und Bekannte?! Leute sind neidisch auf liebevolle Beziehungen, den Job der anderen, die Figur der Freundin, den Kopf der Arbeitskollegin, die Freiheit der Chefin und das Vermögen des Nachbarn. Neid hat viele Farben.

 

Facebook ist diesbezüglich ein Tor zur Hölle. Jeder zeigt sich von der Sonnenseite, in seinen schönsten Momenten. Und die Facebook-Freunde ärgern sich. Reist die schon wieder herum? Ist die nur am Feiern? Findet die sich so geil, dass sie immer nur Fotos von sich selber postet? Ich habe mich zu meinem Glück, von meiner Beziehung zu Facebook abgeseilt, wir passten einfach nicht zueinander. Instagram ist für mich hier viel nützlcher, aber schwarze Schafe gibt es bekanntlich überall 🙂 Wir Menschen vergleichen uns ständig. Das ist auch ganz normal, wir sind schliesslich soziale Wesen. Aber fast jeder 5. glaubt dabei, im Vergleich zu anderen den Kürzeren zu ziehen. Dabei sollte man doch gerade bei Facebook & Co wissen, dass das nur Momentaufnahmen sind! Und selbst wenn dem nicht so wäre – warum ärgern sich Menschen über das Glück der anderen?

 

Neid ist ein scheiß Gefühl und macht krank. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das Gefühl hat Auswirkungen auf Blutdruck und Herzrhytmus. Die Konsequenzen sind Schlaf- und Essstörungen, im extremsten Fall sogar Depressionen. Dabei wäre Neid – wie die meisten negativen Gefühle übrigens – eine grossartige Chance. Neid hat durchaus seine Berechtigung und seinen Zweck. Neid will uns etwas zeigen. Nämlich das, was wir eigentlich gerne hätten. Dabei erliegen wir dem Irrtum, jemand anderer sei Schuld daran und hätte uns etwas weggenommen. Irgendwie scheint es den Menschen ein Bedürfnis zu sein, die anderen auf sein – vermeintliches – Niveau herunterzuholen, anstatt sich auf ein höheres hinaufzuschwingen. Und da liegt der Hund begraben. Der Erfolg der anderen sollte uns doch eigentlich klar aufzeigen: Es ist möglich, für ihn, für sie – also auch für mich! Es wäre so schön, wenn man Neid als Chance sehen könnte, die einen motiviert, seine Wünsche und Träume in die Tat umzusetzen. Vorausgesetzt man kann auch zugeben, dass man neidisch ist.
„Neid ist die höchste Form der Anerkennung“ sagte einst Wilhelm Busch. Wie wahr. Und wenn wir das als solches erkennen, egal ob wir den Neid um die Ohren geschlagen bekommen oder ihn gerade empfinden, können wir das Beste daraus machen.

xoxo Grace2

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